Warum Stoffwindeln

Stoffwindeln sind flexibel, praktisch, günstig, gesund, nachhaltig und schick !

Müll vermeiden

Jedes Wickelkind verbraucht 4000-10000 Einwegwindeln und verursacht so 1 – 1,5 Tonnen Restmüll!

Keineswegs kann unser Restmüll bzw. die Windeln einfach so verbrannt werden.  Der chemische Superabsorber in den Windeln wird auch als Brandschutzmittel verwendet und ist somit schwer entflammbar – d.h. für die Verbrennung muss Erdöl und extra viel Energie zugegeben werden. Es verbleibt ein Rest Sondermüll, der endgelagert werden muss!

Wer hierzu mehr wissen möchte, kann sich folgende Dokus auf youtube ansehen 
Plastik für die Ewigkeit“ (Was z.B. Plastik im Restmüll verursacht)
Couchorama – wickeln, windeln, wegwerfen“  (Wo landet unser (Plastik)Müll)
Die Recycling-Lüge“ (Wie deutscher Plastikmüll Asien verdreckt) 

Finanziell gesehen

Die Müllgebühren  im Landkreis Esslingen betragen ca.  100 € im Jahr mehr für Einwegwindeln.

Stoffwindeln sind günstiger ! Je nach Marke und System liegen die Kosten bei ca. 300-700 €. Wegwerfwindeln liegen bei 600-1500 € 

Stoffwindeln können für weitere Kinder verwendet oder wieder verkauft werden.

 

Gesundheit / Kommunikation / Wahrnehmung

Stoffwindelkinder haben, bei richtiger Handhabung, viel weniger Hautprobleme im Windelbereich.

Die eigene Wahrnehmung der Ausscheidungen in Verbindung mit der sensibleren Eltern-Kind-Kommunikation bewirkt, dass Stoffwindelkinder meist um den zweiten Geburtstag herum trocken sind.

KURZ und KNAPP zur Wegwerfwindel

Es handelt sich um Plastikfolie mit einem Hauch von Cellulose. Die innenliegenden Chemiekügelchen produzieren zusätzlich Wärme und werden schwer. Es gibt nur dieses eine Material. Der stinkende Windeleimer ist ein großer Nachteil.

! In einer Einwegwindel herrschen, durch die mangelnde Atmungsaktivität, ca. 2° C mehr im Intimbereich. Wird nun der Superabsorber aktiviert, wird es noch wärmer und, befinden wir uns im Hochsommer bei ca. 30° C, kann sich jeder vorstellen was für ein Klima in der Windel arbeitet– der perfekte Nährboden für Bakterien. . .